Gallery Weekend Berlin 2017

Es ist mal wieder so weit! Berlin macht seiner Vielfalt alle Ehre.

Artwork by Gino Rubert - Los Amantes

Vom 28. bis 30. April laden die Berliner Galerien zum Rundgang ein. Die unterschiedlichsten Sammler, Kuratoren und Kunstinteressierte aus der ganzen Welt besuchen unsere schöne Stadt, um eines der erfolgreichsten Events für zeitgenössische Kunst zu erleben. Gezeigt werden historische und zeitgenössische Positionen von etablierten Künstlern und vielversprechenden Newcomern. Das „Gallery Weekend Berlin“ wurde als private Initiative von Berliner Galerien 2007 gegründet.

Im Zuge dessen möchten wir euch auch die Galerie Michael Haas vorstellen.

Geführt wird diese seit 1976 von dem Schwager unserer Geschäftsführerin Rita Müller. Diese Galerie widmet sich vor allem der Kunst der Klassischen Moderne, sowie der deutschen und internationalen Kunst nach 1945. Aber auch die gegenwärtige Kunst wird in dieser Galerie ausgestellt. Sowohl Einzel- als auch Gruppenausstellungen von unterschiedlichen Künstlern können hier bewundert werden. Zu diesen Künstlern gehören u.a. Jean-Michel Basquiat, Günther Brus, Hans Hofmann, Per Kirkeby und noch viele Andere. Die Galerie Michael Haas ist regelmäßig auf internationalen Kunstmessen wie der Art Basel und der Art Cologne vertreten. 

Der zweite Schwerpunkt der Galerie Michael Haas ist der Kunsthandel und Aufbau von jüngsten künstlerischen Positionen. Das heißt, dass Handel mit arrivierten Künstlern vorgenommen wird, aber auch Präsentationen ganz junger Kunst, in den Bereichen Malerei, Skulptur und Arbeiten auf dem Papier, zu bestaunen sind.

Zum Gallery Weekend eröffnet die Galerie Michael Haas eine neue Ausstellung mit drei in Katalonien situierten Künstlern: Antoni Tàpies, Jordi Alcaraz und Gino Rubert. Die Gemälde von Tàpies, Alcaraz und Rubert in der umfassend angelegten Schau, weisen zunächst evidente Gegensätze auf. Bei einem zweiten Blick jedoch sind auch einige Gemeinsamkeiten erkennbar. Die Werke der beiden jüngeren Künstler nehmen formal wie inhaltlich Bezug zu den Gemälden von Antoni Tàpies. So ist die Surrealität der früheren Werke von Tàpies in den Bildwelten Gino Ruberts spürbar. Der spezifische Umgang mit unterschiedlichen Materialen ist in den plastischen Bildern von Jordi Alcaraz ebenso von zentraler Bedeutung wie bei Tàpies. Das Spiel mit Wahrnehmung und (De-) Konstruktion von Wirklichkeit ist allen drei Künstlern gemein.

 

Wir empfehlen einen Besuch in der Galerie, am besten während des „Gallery Weekends Berlin 2017“ dem Jahreshöhepunkt der Berliner Kunstszene, den Sie auf keinen Fall verpassen sollten. Denn so bunt und vielfältig kennen und lieben wir unsere Hauptstadt - Berlin.

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